<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Hat Print ausgewirkt?</title>
	<atom:link href="http://www.vjucon.com/index.php/2010/01/14/hat-print-ausgewirkt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.vjucon.com/index.php/2010/01/14/hat-print-ausgewirkt/</link>
	<description>Digitaler Kommunikationsberater und Projektmanager</description>
	<lastBuildDate>Thu, 21 Jan 2010 14:11:33 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Vedran Jurincic [vju:]</title>
		<link>http://www.vjucon.com/index.php/2010/01/14/hat-print-ausgewirkt/comment-page-1/#comment-8</link>
		<dc:creator>Vedran Jurincic [vju:]</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:11:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vjucon.com/?p=926#comment-8</guid>
		<description>Hallo Andre. Bis zu einem gewissen Punkt gebe ich Dir völlig Recht. Print wird &quot;es&quot; überleben. Vorerst. Der Hauptgrund wird aber nicht die Qualität des Contents sein, sondern die Tatsache, dass die Technik schneller ist als der Mensch selbst. Die Zeitschriften, die im letzten Jahr den Geist aufgegeben haben, sind die, die die jüngeren Zielgruppen ansprechen. Und nicht alle von diesen Zeitschriften waren &quot;schlecht&quot;. So z.B fand ich die &quot;Galore&quot; vom Content her ganz OK, allerdings stellte sich irgendwann mal die Frage: wozu soll ich denn heutzutage für ein Interview mit einem Mr. X im Papierformat bezahlen, wenn ich gleichzeitig im Netz drei neue Interviews mit dem gleichen Mr. X zu gleichen Themen lesen kann, umsonst. Und in meinem Fall wird im Kampf Netz vs. Print Netz immer der klare gewinner sein.

Also glaube ist nicht, dass sich - mittelfristig - nur die Zeitschriften, die qualitativen Content, sondern auch die, die etwas leichtere Kost mit sich bringen, halten werden. In meinen Augen geht es in erster Linie nicht um die Qualität, sondern um die Technikaffinität der Zielgruppen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine ältere Frau in ihrem Leben noch auf das Lösen der Kreuzworträtsel in der &quot;ECHO der Frau&quot; (gerade gesehen: &quot;ECHO der Frau&quot; hat noch nicht mal eine Website) verzichten wird, nur weil man diese Kreuzworträtsel online in coolem Flashdesign interaktiv lösen kann.

Langfristig aber, hat Print in meinen Augen keine Chance zum Überleben. Nun schauen wir erst mal, was uns Apple am 27.01 für ein &quot;Tablet&quot; präsentieren will :).

Btw. zum Thema Auseinandersetzung mit den &quot;Neuen&quot; Medien. Wie informierst Du dich heutzutage? Ich z.B. verwende immer weniger die klassischen Informationsportale und informiere mich immer mehr über meine Twitterlisten und FB. Erst im zweiten Schritt wird eine Portalseite aufgerufen. D.h. dass die Leute, die Social Media jetzt verpennen, womöglich in ein paar Jahren vorm ähnlichen Problem stehen werden, wie die Oma vom obigen Beispiel. Und die Internetportale, die Social Media nicht verwenden, werden sich womöglich in der ähnlichen Position befinden, wie Print heutzutage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andre. Bis zu einem gewissen Punkt gebe ich Dir völlig Recht. Print wird &#8220;es&#8221; überleben. Vorerst. Der Hauptgrund wird aber nicht die Qualität des Contents sein, sondern die Tatsache, dass die Technik schneller ist als der Mensch selbst. Die Zeitschriften, die im letzten Jahr den Geist aufgegeben haben, sind die, die die jüngeren Zielgruppen ansprechen. Und nicht alle von diesen Zeitschriften waren &#8220;schlecht&#8221;. So z.B fand ich die &#8220;Galore&#8221; vom Content her ganz OK, allerdings stellte sich irgendwann mal die Frage: wozu soll ich denn heutzutage für ein Interview mit einem Mr. X im Papierformat bezahlen, wenn ich gleichzeitig im Netz drei neue Interviews mit dem gleichen Mr. X zu gleichen Themen lesen kann, umsonst. Und in meinem Fall wird im Kampf Netz vs. Print Netz immer der klare gewinner sein.</p>
<p>Also glaube ist nicht, dass sich &#8211; mittelfristig &#8211; nur die Zeitschriften, die qualitativen Content, sondern auch die, die etwas leichtere Kost mit sich bringen, halten werden. In meinen Augen geht es in erster Linie nicht um die Qualität, sondern um die Technikaffinität der Zielgruppen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine ältere Frau in ihrem Leben noch auf das Lösen der Kreuzworträtsel in der &#8220;ECHO der Frau&#8221; (gerade gesehen: &#8220;ECHO der Frau&#8221; hat noch nicht mal eine Website) verzichten wird, nur weil man diese Kreuzworträtsel online in coolem Flashdesign interaktiv lösen kann.</p>
<p>Langfristig aber, hat Print in meinen Augen keine Chance zum Überleben. Nun schauen wir erst mal, was uns Apple am 27.01 für ein &#8220;Tablet&#8221; präsentieren will <img src='http://www.vjucon.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Btw. zum Thema Auseinandersetzung mit den &#8220;Neuen&#8221; Medien. Wie informierst Du dich heutzutage? Ich z.B. verwende immer weniger die klassischen Informationsportale und informiere mich immer mehr über meine Twitterlisten und FB. Erst im zweiten Schritt wird eine Portalseite aufgerufen. D.h. dass die Leute, die Social Media jetzt verpennen, womöglich in ein paar Jahren vorm ähnlichen Problem stehen werden, wie die Oma vom obigen Beispiel. Und die Internetportale, die Social Media nicht verwenden, werden sich womöglich in der ähnlichen Position befinden, wie Print heutzutage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der*andre</title>
		<link>http://www.vjucon.com/index.php/2010/01/14/hat-print-ausgewirkt/comment-page-1/#comment-5</link>
		<dc:creator>der*andre</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 10:35:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vjucon.com/?p=926#comment-5</guid>
		<description>Interessante Gedanken, die Du da zusammengetragen hast. Ich befinde mich ja auch immer mehr in der Einstellung das der Print wirklich den Löffel abgeben wird. 

Und musste mich gerade gestern eines besseren belehren lassen! 
Hier ein Artikel bei DWDL.de mit dem Titel:&quot;Print lebt, und wie: Landlust überholt Focus&quot;
http://www.dwdl.de/story/24284/print_lebt_und_wie_landlust_zieht_an_focus_vorbei/

Was ich aber auch aus diesem Artikel für mich aber ableiten kann ist, dass der oft gerügte, im Web stets geforderte und von Journalisten gerne vorgeschobene &quot;Qualitätsjournalismus&quot; das Zünglein an der Waage sein wird! 

Wenn ein &quot;Nischenheft&quot; wie Landlust einen Player wie Focus in den Verkauszahlen überrundet ist das schon ein eindeutiges Zeichen! 
Qualität wird sich durchsetzen. Für Qualität sind die Leute bereit zu bezahlen! Und die ganzen Billo-Redaktionen werden sich gewaltig was einfallen lassen müssen, denn der Mainstream-Print WIRD sterben, bzw. sich in ein anderes Medium verwandeln (oder hat dies schon getan, nur das die Verlage das nicht mitbekommen haben und nun am rudern sind wie sie damit noch Geld verdienen können)! Und übrig bleiben die Heftchen für die Liebhaber, für Sammler, ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Gedanken, die Du da zusammengetragen hast. Ich befinde mich ja auch immer mehr in der Einstellung das der Print wirklich den Löffel abgeben wird. </p>
<p>Und musste mich gerade gestern eines besseren belehren lassen!<br />
Hier ein Artikel bei DWDL.de mit dem Titel:&#8221;Print lebt, und wie: Landlust überholt Focus&#8221;<br />
<a href="http://www.dwdl.de/story/24284/print_lebt_und_wie_landlust_zieht_an_focus_vorbei/" rel="nofollow">http://www.dwdl.de/story/24284/print_lebt_und_wie_landlust_zieht_an_focus_vorbei/</a></p>
<p>Was ich aber auch aus diesem Artikel für mich aber ableiten kann ist, dass der oft gerügte, im Web stets geforderte und von Journalisten gerne vorgeschobene &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; das Zünglein an der Waage sein wird! </p>
<p>Wenn ein &#8220;Nischenheft&#8221; wie Landlust einen Player wie Focus in den Verkauszahlen überrundet ist das schon ein eindeutiges Zeichen!<br />
Qualität wird sich durchsetzen. Für Qualität sind die Leute bereit zu bezahlen! Und die ganzen Billo-Redaktionen werden sich gewaltig was einfallen lassen müssen, denn der Mainstream-Print WIRD sterben, bzw. sich in ein anderes Medium verwandeln (oder hat dies schon getan, nur das die Verlage das nicht mitbekommen haben und nun am rudern sind wie sie damit noch Geld verdienen können)! Und übrig bleiben die Heftchen für die Liebhaber, für Sammler, &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

